WRAKK – no gods. no mastering cd-r

mein kumpel tobias galle hat vor ein paar wochen zwei exemplare dieses tonträgers, inklusive patches und buttons, im briefkasten liegen gehabt:

nice. da hat der gute danilo – seines zeichens sänger der mittlerweile nicht mehr existenten WRAKK [jetzt brandneu [ende juli 2011] high on blog statt myspacewüste.] – echt herzblut in die gestaltung reingesteckt, wie man sehen kann. liebevoll zugeschnittene hülle aus kartonpappe, schwarz besprüht, silberfarben beschriftet, eingeklebtes WRAKK-patch als cover – echt schönes ding.
auf dem rohling selber ist dann 3x vertrackter hardcore mit herrlich asozialen vocals verewigt; gleichzeitig die einzigen songs, die die band überhaupt aufgenommen hat.
der titel der zusammenstellung „no gods. no mastering“ ist wörtlich zu nehmen, denn neben führerloser punkattitüde, die eigentlich minimalkonsens für jede hardcore band sein sollte, sind die songs – achtung, standardreviewphrase – verdammt roh und ungeschliffen. und somit auch eher nichts für die scott vogel-gehorsam-und-treu-bis-in-den-tod-jünger, aber gut, die lesen hier eh nicht mit.

ich habe die band vor ein paar jahren zweimal live sehen können: 1x irgendwann 2008 auf dem wagenplatz fockestrasse mit, wenn ich mich nicht täusche, SPASTIX, und dann nochmal anfang 2009 im knast in magdeburg zusammen mit BLACK FREIGHTER und weissichnichtmehr. zumindest bei letzterem konzert für mich die beste band des abends, mit einschläferndem doomgefrickel kannste mich jagen.
danke danke danke plus kniefall @ danilo!!!!!!!!

buchstabensuppe

ungefragt. ohne aufforderung.
kommst du auf mich zu
und öffnest dein maul.

ein schwall aus schleim und brocken
ergiesst sich über alles.
schleim und brocken.

unausgegoren.
alles was rauskommt
ist einfach nur aufgesaugt.
schonmal durchgekaut.

du hast die weisheit mit löffeln gefressen?
es ist nur dummheit.
ausgekotzt.

„abwarten und aussitzen.“

[WRAKK 2007 – 2010]

9 Antworten zu “WRAKK – no gods. no mastering cd-r

  1. tobias galle

    weissichnichtmehr = alpinist

  2. ach ja, ALPINIST. die langweiligen ALPINIST, die so langweilig sind, dass ich jedes mal, wenn ich an das konzert zurückdenke, nicht mehr weiss, wer da überhaupt noch, bis auf die beiden damaligen zugpferde aus leipzig, gespielt hat.

  3. ich habe heute bei meinem täglichen spaziergang im wald nochmal an das konzert in der fockestrasse zurückgedacht und bin mir jetzt nicht mehr sicher, ob da WRAKK überhaupt gespielt haben. es könnten auch die ebenfalls guten PARKER LEWIZ aus jena gewesen sein. die hab ich jedenfalls definitiv irgendwann mal in der fockestrasse gesehen und es hat mir gefallen.

  4. ..wrakk hatten da ihr „debuet“ jedoch noch unter dem namen kaskade..viel zu schnoerkeliger name daher die rasche „korrigierung“…

  5. japp, ich hab da vorhin mal recherchiert, das hat mich echt nicht losgelassen, und den flyer gefunden:

    also tatsächlich PARKER LEWIZ mit quasi-WRAKK. umbenennung = richtige entscheidung, klingt definitiv geiler und passt gut zur musik. young punks love the raw stuff, digga!

    oh man, PARKER LEWIZ. die muss ich hier auch nochmal irgendwann verewigen, sowas darf nicht ungehört davonkommen.

  6. hab den text und das downloadangebot frecherweise verlinkt

    http://daswrakk.blogspot.com/

  7. du frechdachs!

  8. ich hätte gerne eine no gods. no mastering cd-r!!

  9. na dann check mal den wrakk blog und schreib dem wrakk-nachlassverwalter ne mail. der typ ist supergeil und macht das sicher klar.
    http://daswrakk.blogspot.com/

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